
Beim Spiegelschaf handelt es sich um ein mittelgrosses Schaf, das neben seiner sonst weissen Farbe eine charakteristische Kopfzeichnung zeigt: schwarze Augenflecken, schwarze Ohrspitzen und schwarze Nüstern. Das Herkunftsgebiet ist Prättigau (Schweiz). Es war in den achtziger Jahren beinahe ausgestorben. Seit Januar 2004 ist das Spiegelschaf als Schweizer Schafrasse beim Bund offiziell anerkannt und wird durch Pro Specie Rara gefördert. Das Spiegelschaf ist robust, genügsam, unkompliziert, geländegängig und im Vergleich zu anderen Schafrassen anspruchslos.
Die Landschaftspflege mit Spiegelschafen umfasst die Pflege von Grünflächen, Ökowiesen, Erddepots, sowie Naturschutzgebiete nach ökologischen Kriterien. Die Beweidung mit Schafen ist eine ökologische und schonende Grünlandpflege. Die Schafe werden nicht prioritär als Nutztier, sondern als Landschaftspfleger eingesetzt. In sicheren, mobilen Elektrozäunen wird die Beweidung täglich überwacht.